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Ferro Frost: Die dem Echo trotzen
Das Buch enthält einige ungewöhnliche Ansätze, erfüllt insgesamt aber viele Genrekonventionen. Es ist angenehm zu lesen und die Figuren funktionieren, für mich hätte es aber mehr Innovation und vor allem ein stringenterer Spannungsbogen sein dürfen. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig, die Dialoge schlagfertig. Das hat für mich also funktioniert. Hin und wieder gab es ein paar Wortwiederholungen und auch einprägsamere Bilder hätte es geben können, aber der Text war a

Wanderdrache
4. Sept.3 Min. Lesezeit


A. S. Tamaki: Das Buch der gefallenen Blätter (Herbst des Imperiums 1)
Die Stärke dieses Buchs liegt in der Atmosphäre. Die Schwäche in der Struktur. Wer sich darauf einlassen möchte, braucht Geduld. Ich hatte sie nicht. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und an vielen Stellen sehr bildhaft, gerade durch kleine authentische Details. Dafür würde ich 5 Sterne geben. Ein kleiner Minuspunkt ist aber, dass es auch Stellen geben, wo der Text irgendwie zerfasert und wo kleine Bremser drin sind. Deswegen ziehe ich einen halben Stern ab. 4,5

Wanderdrache
4. Sept.2 Min. Lesezeit


Scott Lynch: Die Republik der Diebe (Locke Lamora 3)
Diesem Roman merkt man deutlich an, dass er nur ein Auftakt ist, der die Folgebände vorbereiten soll. Das ist es Nachteil, weil dadurch viel an Spannung verloren ging. Schreibstil: Wie in den vorherigen Büchern. Fließt nicht in meine Bewertung ein, aber sehr nervig: Die Übersetzung verzichtet wieder darauf, englische Namen zu übersetzen, obwohl es im Text ausdrücklich wichtig ist, dass diese eine bestimmte Bedeutung haben. Die Leser*innen sind also darauf angewiesen, sich

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20. Juli3 Min. Lesezeit


Scott Lynch: Sturm über roten Wassern (Locke Lamora 2)
Der Roman ist umfangreicher als der erste und das gereicht ihm nicht unbedingt zum Vorteil. Trotz ein paar Längen und Inkonsistenzen ist er aber immer noch unterhaltsam und führt ein neues, aber ebenfalls interessantes Setting ein. Schreibstil: Flüssig und bildhaft wie schon bei Band 1. 5 Sterne Charaktere: Auch hier funktionieren die Charaktere, die alten und die neuen. 5 Sterne Handlung und Struktur: Insgesamt hat der Roman viele Spannungsmomente. Die Schwäc

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14. Juli2 Min. Lesezeit


Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora (Locke Lamora 1)
Dieser Reihenauftakt bedient ein ungewöhnliches Setting, das man so nicht oft findet, und verwebt es mit einer spannenden Handlung und glaubhaften Charakteren. Schreibstil: Der Text liest sich flüssig, hat einen eigenen Ton, der sich auch an die Figuren anpasst und ist interessant konzipiert (was aber eher zur Struktur gehört). Er funktioniert also sehr gut. Leider ist die Übersetzung weniger gut. Das lasse ich in meine Bewertung nicht einfließen, aber es wirkt eben sehr

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9. Juli2 Min. Lesezeit


Robert Jordan: Die Suche nach dem Auge der Welt (Das Rad der Zeit 1)
Hier verstecken sich einige interessante Ideen. Aber man muss sie gut suchen. Denn der Roman ist derart aufgebläht, dass es schwierig ist, an ihnen dranzubleiben. Schreibstil: Der Schreibstil ist solide, aber ohne Finesse. Es gab viele Wortwiederholungen, bei denen ich nicht weiß, ob sie vielleicht der Übersetzung geschuldet sind. Gut ist, dass eigene Erzählstimmen (in Ansätzen) erkennbar sind. Einprägsame Bilder fehlen aber leider. 4 Sterne Charaktere: Die Charakte

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2. Juli3 Min. Lesezeit


Terry Pratchett: Wachen! Wachen!
Ein sehr unterhaltsamer Einzelband, der nicht nur Fantasyfans unterhalten dürfte. Schreibstil: Der Schreibstil ist hervorragend: Pointiertheit, Bildhaftigkeit und Mehrdeutigkeit auf höchsten Niveau. Unverwechselbar und schon deshalb ein Must-Read. 5 Sterne Charaktere: Die Charaktere sind eigentlich Archetypen, aber dann doch so widersprüchlich und vielschichtig, dass sie dennoch an Tiefgang gewinnen (und das gilt auch für die Nebenfiguren). Vielleicht hätte Mumms En

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28. Juni2 Min. Lesezeit


Kornelia Schmid: Tempelfeuer (Kurzgeschichten aus fernen Welten 3)
Dieser dritte Kurzgeschichtenband der Autorin kann das Niveau der beiden Vorgänger „Goldlichtrisse“ und „Kristallstarre“ halten. Die Zusammenstellung ist vielfältig, unterhaltsam und mit Tiefgang. Schreibstil und Struktur: Hier gibt es kaum etwas zu meckern. Die Geschichten sind atmosphärisch und erzeugen Bilder beim Lesen. Eine Geschichte ist in Form eines Reisejournals geschrieben, was ebenso gut funktioniert wie die anderen Geschichten. Kunstvoll gestaltet ist vor alle

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1. Juni1 Min. Lesezeit


Michael Schwendinger: Wer Mond und Blut berührt
Das Cover dieses Romans verspricht eine klassisch orientalische Fantasygeschichte. Dieses Versprechen kann das Buch auch halten. Auf etwa 290 Seiten geht es um Verwicklungen und Schicksale in einer Wüstenstadt, die der Text bildhaft zum Leben erweckt. Schreibstil: Der Schreibstil ist reduziert – Interpretationen überbleiben den Lesenden, was ich als sehr angenehm empfand. Dabei ist die Sprache aber gleichzeitig bildhaft, angereichert mit visuellen Eindrücken und Gerüchen

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7. Mai2 Min. Lesezeit


Kornelia Schmid: Der Palast im Regen
Der Roman ist eine unabhängig lesbare Fortsetzung von „Das Licht hinter dem Wind“. Für mich hat das Konzept gut funktioniert – vor allem das Setting hat mich überzeugt. Schreibstil: Wie üblich routiniert und bildhaft. Die Atmosphäre der ungewöhnlichen Schauplätze kam auf jeden Fall gut rüber. 5 Sterne Charaktere: Sveno ist ja bereits aus der Trilogie bekannt und hat da schon gut funktioniert. Man merkt hier, dass er ein wenig reifer geworden ist, was ihn auch ein we

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6. Mai2 Min. Lesezeit


Martina Volnhals: Tiefblaue Schatten (Die Lichtburg-Chroniken 4)
Der vierte Band bleibt auf dem Niveau des vorherigen. Die fehlende Perspektive von Squan wird hier aufgeholt. Ansonsten werden einige Fragen geklärt. Schreibstil: Auch diesmal las sich der Text flüssig und bildhaft, kränkelte stellenweise vielleicht ein kleines bisschen an Wortwiederholungen (und Kommasetzung), aber insgesamt kam ich sehr gut durch. 4,5 Sterne Charaktere: Die Charaktere bleiben weiterhin individuell genug, damit man ihnen folgen möchte, aber nicht a

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5. Mai2 Min. Lesezeit


Malte Schiefer: Stahl und Asche (Der Untergang Ijarias 2)
Die Fortsetzung der Reihe schließt nicht unmittelbar an die Handlung von Band 1 an, sondern erzählt von anderen, zum Teil bekannten Figuren, deckt dabei aber Konflikte auf, die für die Gesamtreihe sicherlich wichtig sind. Im Prinzip ist dieser Band unabhängig lesbar, aber es drängt sich doch auf, sich danach mehr mit der Welt zu beschäftigen, weil nicht alles gelöst wird. Schreibstil: Der Roman liest sich flüssig und bildhaft. In Band 1 hatte ich noch ein paar Kleinigkeit

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29. Apr.2 Min. Lesezeit


Vitor O. D. Pielgream: Braahak Rabenauge (Die Schatten von Dunthrak 1)
Der Roman verbindet klassische Fantasyelemente mit einer Krimihandlung. Das funktioniert wunderbar und hebt das Buch auch von anderen typischen High-Fantasy-Romanen ab. Schreibstil: Der Schreibstil ist individuell auf die Figur von Braahak ausgerichtet, wodurch eine eigene Erzählstimme entsteht. Auch sind die Beschreibungen bildhaft und vermitteln eine dichte Atmosphäre. Ein paar kleine Stolpersteine gibt es: Manchmal Brüche in der Perspektive oder Wechsel des Tempus, des

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16. März2 Min. Lesezeit


Roseanne A. Brown: A Psalm of Storms and Silence. Die Magie von Solstasia (Das Reich von Sonande 2)
Der Roman konnte nicht ganz an den Vorgänger anknüpfen, es ging gerade am Anfang doch einiges an Tempo verloren. Aber insgesamt hat das Buch trotzdem funktioniert. Schreibstil: Wie schon bei Band 1: Insgesamt flüssig mit hin und wieder kleineren Schwächen. 4,5 Sterne Charaktere: Die Figuren funktionieren genauso wie in Band 1 und haben sich erkennbar und glaubhaft weiterentwickelt. 4,5 Sterne Handlung und Struktur: Gerade am Anfang werden viele Ereignisse aus

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14. Feb.3 Min. Lesezeit


Brandon Sanderson: Elantris
Die Geschichte von der magischen Stadt birgt nicht nur Geheimnisse, sondern auch Politik, Gesellschaft, Psychologie. Wer derartige Themen mag und dazu noch Geheimnisse und ausgestaltete Charaktere, sollte zugreifen. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und auf den Punkt. Manchmal auch humorvoll. Ich bin bei dem Humor nicht immer mitgegangen, aber das ist Geschmackssache. 5 Sterne Charaktere: Die Figuren funktionieren alle und sind vielfältig ausgestalt

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10. Feb.2 Min. Lesezeit


Anthony Ryan: Flut aus schwarzem Stadt (Zeit des Zorns 1)
Bei diesem Roman fand ich beim Lesen lange nichts Negatives. Aber irgendwie auch nichts Positives und das war mein Problem. Schlecht gemacht ist das hier nicht, aber es ist so konventionell, dass ich irgendwann das Interesse verloren habe. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und erzeugt Bilder. Auch die Dialoge funktionieren. Der Text lässt sich also wunderbar lesen. Manchmal hat mir noch das gewisse Etwas gefehlt, vielleicht diese eine Metapher oder auch noch mehr A

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6. Feb.3 Min. Lesezeit


Roseanne A. Brown: A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia (Das Reich von Sonande 1)
Ich habe das Buch wegen dem afrikanischen Setting gekauft, hatte aber Angst, dass es mir zu sehr Jugendroman sein könnte oder zu viele Arena/Gladiatoren-Klischees abgespult werden. Die Sorge erwies sich als unbegründet. Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft. Manchmal war ich mir in der Bildhaftigkeit allerdings nicht sicher. Rostige Wasserhähne? In diesem Setting? Keine Ahnung. Auch passen manche Wörter nicht. "Fata Morgana". Die Fee Morgane kommt aus der

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4. Feb.2 Min. Lesezeit


Michael Peinkofer: Myrk (Die Dunkelwald-Saga)
Der Klappentext des Romans klingt in meinen Augen sehr viel interessanter, als das Buch letztlich war. Ich hatte auf Innovation gehofft. Bekommen habe ich eine Aneinanderreihung von Klischees. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr angenehm und bildhaft. Man merkt direkt auf der ersten Seite, dass das nicht einfach so dahingeschrieben ist. Da kommt wirklich was rüber. 5 Sterne Charaktere: An den Charakteren gibt es wenig Besonderes. Sie sind entweder recht gut oder r

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31. Jan.3 Min. Lesezeit


T. P. Harlow: Die Kinder der Trauer (Die Klingensänger-Saga 1)
Dieses Buch ist ein Ziegelstein. Über 700 Seiten, großes Format. Für einen klassischen High-Fantasy-Roman ist dieser Umfang aber durchaus nicht ungewöhnlich. Denn genau darum handelt es sich bei dem Buch. Schreibstil: Der Text liest sich flüssig. Manchmal gab es Stellen, die mir ein wenig zu gekünstelt wirkten (am Anfang mehr, gegen Ende weniger). Aber dann gab es auch wieder gute Passagen mit einer gewissen Bildhaftigkeit. Ich schwanken zwischen 4 und 4,5 Sternen. Ich ge

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21. Jan.3 Min. Lesezeit


Kritika H. Rao: The Surviving Sky (Die Rages-Trilogie 1)
Das Buch war unerwartet. Nachdem es in "Science-Fiction" einsortiert wurde, hatte ich mit etwas anderem gerechnet und war mir auch nicht ganz sicher, ob es tatsächlich für mich passt. Aber das hat es. Sehr gut sogar. Schreibstil: Der Schreibstil ist glatt und flüssig und webt auch immer wieder einige Details ein. Allerdings wurde mir manchmal zu viel erklärt und insgesamt ging mir ein wenig die Atmosphäre ab. Ich weiß nun zwar, dass in der Stadt Adlerfarn wächst, aber wie

Wanderdrache
12. Jan.3 Min. Lesezeit
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