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Kornelia Schmid: Tempelfeuer (Kurzgeschichten aus fernen Welten 3)

Autorenbild: Wanderdrache
Wanderdrache
1. Juni
1 Min. Lesezeit

Deutsche High Fantasy Kurzgeschichten

Dieser dritte Kurzgeschichtenband der Autorin kann das Niveau der beiden Vorgänger „Goldlichtrisse“ und „Kristallstarre“ halten. Die Zusammenstellung ist vielfältig, unterhaltsam und mit Tiefgang.

 

Schreibstil und Struktur:

 

Hier gibt es kaum etwas zu meckern. Die Geschichten sind atmosphärisch und erzeugen Bilder beim Lesen. Eine Geschichte ist in Form eines Reisejournals geschrieben, was ebenso gut funktioniert wie die anderen Geschichten. Kunstvoll gestaltet ist vor allem „Das Herz des Ozeans“.

 

5 Sterne

 

Auswahl und Settings:

 

Die Settings reichen von Griechenland, über Südamerika bis in den Norden. Die Geschichten spielen entsprechend in Pinienwäldern, im Regenwald, in magischen Schluchten oder unter Wasser. Es gibt gängige Fabelwesen wie Mumien, Feen, Werwölfe und Orks, aber auch ausgefallenere wie die Patasola.

 

5 Sterne

 

Tiefgang:

 

Die meisten Geschichten weisen auch diesmal wieder Tiefgang auf und laden zur Interpretation ein. Hier sticht besonders „Das Herz des Ozeans“ hervor, über das man wahrscheinlich ein wenig länger nachdenken muss.

 

4,5 Sterne

 

Konsistenz:

 

Auch hier gibt es wieder düstere Geschichten wie „Rütteln an den Säulen“, während Erzählungen wie „Tempelfeuer“ auch als All Age-Geschichten durchgehen. Die überwiegende Anzahl der Texte ist jedoch auf Erwachsene ausgerichtet.

 

4 Sterne

 

„Tempelfeuer“ ist wieder eine empfehlenswerte Sammlung für alle, die gerne anspruchsvolle High Fantasy lesen.

 

Gesamtwertung: 4,6 Sterne, macht gerundet 5 Sterne

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