Joe Abercrombie: Königsklingen (Die Klingen-Saga 3)


Der letzte Band der Trilogie kann das Niveau der beiden Vorgänger halten und führt die Reihe zu einem runden Ende, das wenig Wünsche offenlässt.
Schreibstil:
Der Schreibstil funktioniert genauso gut wie in den Vorgängerbänden.
4,5 Sterne
Charaktere:
Die Reise der Figuren neigt sich dem Ende zu. Und wie ich bereits vermutet habe, kann man auf Happy Ends vergeblich warten. Das heißt nicht, dass es allen schlecht ergeht – nur bekommen sie eben nicht unbedingt das, was sie wollen.
5 Sterne
Handlung und Struktur:
Ich werde selten von einem Ende wirklich überrascht – hier war es der Fall. Und zwar weniger wegen dem tatsächlichen Ausgang als vielmehr der Art und Weise wie die Trilogie aufgebaut wurde. Wer aufgepasst hat, wird merken, dass das allererste Kapitel in Kriegsklingen den Titel „Das Ende“ trägt. Wir schließen nun mit dem Kapitel „Der Anfang“. Die Interpretation bleibt den Leser*innen überlassen. Mir hat es gefallen.
4,5 Sterne
Tiefgang:
Auch hier bleibt der Roman auf dem Niveau der beiden Vorgänger und zeigt durch das Ende noch einmal, dass die Struktur durchdacht ist. Dabei werden auch erfreuliche Interpretationsspielräume gelassen.
5 Sterne
Worldbuilding:
Wie bei den Vorgängern.
4 Sterne
Der dritte Band ist ein gelungener Abschluss der Trilogie. Alle drei Bände bleiben auf ähnlichem Niveau, glänzen durch komplexe Charaktere und Tiefgang.
Gesamtwertung: 4,6 Sterne, macht gerundet 5 Sterne
Die Reihe bleibt mir definitiv positiv im Gedächtnis. Natürlich wird sie nicht etwas für jeden sein – Voraussetzung dafür ist, dass man Figurenentwicklung über einen originellen Plot stellt und den Zynismus sowie auch die oftmalige Brutalität abkann. Ich jedenfalls freue mich auf weitere Bücher des Autors.
Gesamtwertung der Trilogie: 4,6 Sterne, macht gerundet 5 Sterne



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