Brent Weeks: Die blendende Klinge (Licht-Saga 2)


Der erste Band der Reihe hat mir gut gefallen. Hier finde ich insgesamt die Handlung, die viel von Kips Ausbildung handelt, etwas schwächer, aber dennoch stellt das Buch viele interessante Fragen und ist spannend.
Schreibstil:
Flüssig wie im Vorgängerband, mit eigenen Erzählstimmen und etwas Humor.
5 Sterne
Charaktere:
Immer noch interessant. Freilich sind die größten Geheimnisse schon im Vorgängerband aufgedeckt worden, aber das hat mich nicht gestört, da es immer noch genug Konflikte und somit spannende Interaktionen gibt. Außerdem lernen wir hier Andross Guile besser kennen, der zwar offensichtlich ein ziemlicher Schurke ist, aber keineswegs platt, sondern von der interessanten Art.
5 Sterne
Handlung und Struktur:
Hier geht es auch viel um Kips Ausbildung. Das war zwar nicht schlecht gemacht, aber die wirklich spannenden Fragen findet man im Roman an anderer Stelle. Also insgesamt etwas schwächer als in Band 1.
4 Sterne
Tiefgang:
Das Buch beschäftigt sich an einigen Stellen mit der Welt und den Menschen und stellt dabei interessante Fragen über ihre Beweggründe. So zum Beispiel: „Das Böse ist einfach und inhaltslos. Das Böse hat keine geheimnisvollen Tiefen. Wir blicken in ein dunkles Loch und füllen es mit unseren Ängsten, aber es bleibt trotzdem nur ein Loch.“ Da muss man nicht zustimmen, aber man kann drüber nachdenken.
5 Sterne
Worldbuilding:
Die Welt mit ihrem Magiesystem rund um Licht und Farben ist weiterhin interessant.
5 Sterne
Die Fortsetzung ist genauso lesenswert wie der Vorgängerband und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Gesamtwertung: 4,8 Sterne, macht gerundet 5 Sterne



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